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Magazin - Das LG Optimus 3D im Alltag

Das LG Optimus 3D im Alltag

Design

Das Design des Handys ist sehr schlicht. Die Vorderseite wird vom großen Display dominiert, welches durch Glas (kein „Gorilla Glass“) geschützt ist. Unterhalb dessen hat LG die vier Sensortasten verbaut. Für eine optische Abwechslung sorgen aus dieser Perspektive einzig die am oberen und unteren Rand Blenden in Aluminiumoptik, die tatsächlich aber aus Kunststoff bestehen.
Die Rückseite hingegen ist etwas Spannender. Hier sind die beiden Kameras von dünnen chromfarbenen Ringen eingefasst, von oben bis unten zieht sich dazu ein etwa ein Zentimeter breiter Aluminiumstreifen, der in diesem Fall auch tatsächlich aus dem Leichtmetall gefertigt ist.
Die leichte Gummierung auf der Rückseite lässt das Gerät gut in der Hand liegen.



Display und (3D-)Kamera

Der kratzfeste, 4,3 Zoll (10,9 Zentimeter) große LCD-Touchscreen bietet 480x800 Pixel. Darauf zeigt das Optimus 3D dreidimensionale Bilder ohne Pol- oder Shutterbrille.
Durch eine spezielle Beschichtung (Parallaxensperre) sieht jedes Auge einen leicht unterschiedlichen Blickwinkel (wie in der Realität). Der Effekt ist nur im 3D-Modus aktiv, dem sogenannten „3D-Space“, und hat im 2D-Modus keinen Einfluss auf die Darstellung. Für die Aufnahme von 3D-Fotos und -Videos gibt es zweite Linse auf der Rückseite. Im 2D-Modus schafft die Kamera beeindruckende, 1080p mit sehr guter Schärfe und eine realistischen Farbwiedergabe, im 3D-Modus 720p. Ein Videostabilisator mindert Wackler bei 3D-Filmen. Bilder und Filme können mit einem micro-HDMI-Adapter (rund 20 Euro) auf einen Flachbildfernseher oder PC-Monitor übertragen werden. 2D-Fotos werden mit einer der beiden 5-Megapixelkameras erstellt.



Bildqualität

Der 3D-Effekt ist leider nur für einen Betrachter und aus einem engen Blickwinkel heraus sichtbar, fasziniert aber, genau wie beim HTC Evo 3D, auf Anhieb.
Der Touchscreen des LG zeigt ein scharfes, farbtreues Bild. Der Mediaplayer machte seine Sache gut: Er spielte alle gängigen Testdateien für HD-Filme ab und zeigt sogar 2D-Filme in passabler Qualität dreidimensional an.
3D-Material wirkt allerdings generell unschärfer als 2D-Material, da die Auflösung pro Auge halbiert wird.
Interessant ist der 3D-Channel von Youtube, wo Nutzer ihre 3D-Videos hochladen können.



Akzeptables Display

Das Display misst satte 4,3 Zoll bei 800 x 480 Pixel. Die Qualität der Darstellung ist durchaus akzeptabel. Sie ist zwar nicht so brillant wie Konkurrenz-Displays mit AMOLED-Technik, aber trotzdem wirken Farben und der Schwarzwert satter als bei Super-LCDs.



Die Performance stimmt

Die Reaktion des Touchscreens auf Fingereingaben passt: Scrollen, Multitouch und Antippen geht leicht und flink vom Finger. Trotz mehrerer im Hintergrund laufender Programme, die ein vorinstallierter Anwendungsmanager anzeigt, kommt es mit dem 1-GHz-Dualcore-Prozessor von Texas Instruments zu keinen Abstürzen und nur selten zu kurzen Wartezeiten. Der versteht sich also aufs schnelle Rechnen. 8 GByte interner Speicher sind im Gerät verbaut, von dem bei Auslieferung noch etwa 6 GByte frei sind. Per microSD-Slot sind bis zu weitere 32 GByte möglich.



LG setzt auch hier aufs Android-OS. Doch statt 2.3 Gingerbread zu liefern, das für Google-Handys schon längst verfügbar ist, bleibt es weiterhin bei 2.2 (Froyo). Erst am 21.11 soll das Update bei LG verfügbar sein. LG legt eine Optimus-Oberfläche über Android, die jedoch kaum bemerkbar ist. Das P920 lässt sich gut personalisieren, die sieben Startscreens mit Widgets, Ordnern oder Anweundungen belegen.



Schöne Akustik

Positives gibt es über die Telefonakustik zu berichten. Stimmen kommen besonders auf Handy-Seite schön natürlich an. Der Freisprecher lässt auch nichts zu wünschen übrig. Kein Schrebbeln, kein Blechton. Auch beim Musikhören überzeugt der Klang, auch beim voller Lautstärke.



Akku flopt

Ein dickes Minus gibt es für die Akku-Laufzeit. Bei voll aufgedrehtem Display macht das Handy nach etwa vier Stunden schlapp. Das ist zu wenig.
Beim Zocken im 3D-Modus kann man fast zuschauen, wie der Akku zu Neige geht. Nach einer Stunde waren knapp 60 Prozent der Kapazität des 1.500-mAh-Akkus dahin.



Gute Ausstattung

Eine Einbindung des Smartphones in Heimnetzwerke klappt via DLNA (Digital Living Network Alliance). Das GPS-Modul ist schnell und genau, anders wie beim HTC, wo der Standort auf dem Gerät mal schnell 20 Meter abweicht.
Mit HSPA+, UMTS, Edge, GPRS und WLAN mit n-Standard hat das Optimus 3D die wichtigsten Kommunikationskanäle an Bord.





Fazit

Dank „Dual-Core“, „Dual-Channel“ und „Dual-Memory“ gehört das Android-Smartphone zu den schnellsten Vertretern seiner Art, im Vergleich mit dem Samsung Galaxy S II liegt es mindestens auf dem gleichen Niveau.
Die 3D-Funktion ist beeindruckend, aber nicht notwendig. Ein typisches Gimmick eben.



Momentan wird das Optimus 3D mit Android 2.2 noch ein wenig ausgebremst, aber das ab dem 21.11 verfügbare Update auf Gingerbread (2.3) lässt das Handy mit der Dual-Core-Unterstützung dann richtig frei.



Das LG P920 Optimus 3D ist seit Mitte Juli im Handel und für etwa 380€ zu haben.

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